Jetzt braucht’s eine Pause … ;)

Die Leser verabschieden sich in ihre Urlaube – und so auch Stefan Karl. Wobei: Die letzte Lesung vor der Sommerpause beim Deisinger war nochmal ein toller Abend – wie üblich keine Lesung im klassisch-eindimensionalen Sinn – sondern ein Abend für alle Sinne.

Angestartet von Blechophon legte das Sommerfest des Wirtschaftsbundes Engerwitzdorf (Mein Danke an Wolfgang Griesmann!) gleich lautstärkemäßig kräfig los. Die leiseren, nachdenklichen Szenen aus 12senkrecht fesselten die rund 60 Anwesenden in eine andere Richtung – Blechophon flocht zwischen den Leseproben immer wieder ein Musikstück ein. Dass im Anschluss daran Hausherr Josef Deisinger vom gleichnamigen Hof abwechselnd seine preisgekrönten Moste und umwerfenden Jausenbrett’ln auf den Tisch brachte, ließ genug Zeit für viele, viele Fragen und Antworten zum Buch …

… und für ein erstes Fernsehinterview als Autor: Team Buntes Fernsehen

 

Nach diesem ersten halben „Lesejahr“ bedanke ich mich bei meinen vielen Lesehosts – angefangen vom Gründling im Jänner, über die Business-Lesung bei der Wolfgang Bayer Beratung, dem BuchPlus, dem Hotel Falkensteiner in Bad Leonfelden, dem Gramastettner Gramophon und nun dem Deisinger-Hof. Neue Lesungen für den Herbst habe ich bereits wieder „in petto“.

Und ich nehme einen Schluck auf mein liebstes Lesungs-Getränk Raureif, das mich immer geschmackvoll, traubig und beerig durch die Lesetexte fließen hat lassen.

Zwölf Senkrecht in der Sommerlektüre 2018

 

Ein „wenig sehr stolz“ macht es mich ja bereits, dass mein Erstlingsroman Zwölf Senkrecht bei
BUCHplus 12senkrecht im Print-Sortiment ist. Dass ich nun aber auch in den Buch-Tipps der „Buchhandlung at-its-best“ gleich neben Bestsellern wie Thomas Baums „Tödliche Fälschung“ (bereits gern gelesen!), Arno Geigers „Unter der Drachenwand“ (leider noch nicht gelesen!) zur Sommerlektüre empfohlen werden, macht mich dann gleich „doppelt stolz“.

Nachfolgend ein „Serviervorschlag“ für die Sommerlektüre von 12senkrecht:

BUCHplus Sommerlektüre 2018 aufschlagen,

Zwölf Senkrecht bereitlegen,

Getränk bereitstellen, um nicht unterbrechen zu müssen,

Loslegen / Loslesen …

Erstmals lesender Hotelgast

 

 

 

 

 

 

Am Mittwoch, 23. Mai war ich erstmals lesender Hotel-Gast – in meinem Lieblingshotel im Mühlviertel noch dazu: dem Falkensteiner Hotel & Spa in Bad Leonfelden. Eingeleitet von einem genussvollen Abendessen im Restaurantbereich, startete die Lesung diesmal erst um „halb Neun“ – natürlich wie immer mit Musikbegleitung.

Diesmal spielte Noah, der Sohn des Hotelmanagers Michael Fassbender, am Piano – teils bekannte Stücke, teils aber auch ruhige, nachdenkliche Eigenkompositionen. Ich weiß nicht, wie oft ich das schon geschrieben habe, aber: perfekt passend für die Texte aus 12senkrecht.

Die Lesung fand in der gemütlichen Hotelbar statt und war wiederum gut besucht – auch eingedenk dessen, dass der ÖSV-Ex-Slalomartist Manni Pranger die Hotelgäste im Rahmen einer Sportwoche im Hotel den Tag über ganz schön auf Trab gehalten hatte … 🙂

 

Mein Danke ergeht an das Hotel, Michael und Noah Fassbender und das gesamte Team in Bad Leonfelden – immer wenn wir privat (oder eben mal lesend) bei Euch vorbeischauen, geht’s uns gut!

Nach der Lesung ist vor der Lesung!

Die Lesung am Samstag Vormittag im Gramastettner Bibliogram ist gerade erst vorbei, da steht schon der nächste Termin ins Haus – Dienstag, 24. April im BuchPlus der promente in der Südtiroler Straße um 19:00 Uhr. Vorbeikommen und reinhören!

… und was war in Gramastetten los? Das dortige Bibliogram feierte den Tag des Buches mit einer Veranstaltung, die durch das tolle Wetter gekrönt wurde. Bei sommerlichen Temperaturen draussen gab’s um 10 Uhr meine Kostproben aus Zwölf Senkrecht – im nett-gemütlichen Ambiente der Bibliothek. (Mein Dank auch an Roswitha und die anderen eifrigen Hände für die Möglichkeit und die hervorragende Bucht’l!)

Robert und Stefan – zwei Berater bleiben im Gespräch

DSC_0013Wir Zwei sitzen gegenüber. Ich halte ein Weinglas in der Hand, schwenke es. Das tiefrote Raureif kreiselt und hinterlässt träge, zähflüssige Schlieren am Glas – ein Zeichen für Qualität. Er blickt mich schweigend an. Meine Gedanken sind irgendwo. Soweit weg, dass ich selbst nicht weiß, woran ich gerade denke.

Er: Du-u, Stefan?
Ich: Hm?
Er: Du-u?
Ich: Ja, Robert. Was gibt’s?
Er: Wie schaut’s eigentlich mit den Absatzzahlen?
Ich: Robert, um das brauchst du dich nicht zu kümmern.
Er: Was heißt, immerhin geht’s in Zwölf Senkrecht um mich.
Ich: Stimmt, aber der Buchverkauf ist trotzdem meine Angelegenheit.
Er:

Ich nehme einen Schluck. Versuche die Geschmackseindrücke voneinander zu trennen.

Er: Stefan?
Ich: Ja, Robert?
Er: Vielleicht brauchst’s ein Absatzkonzept.
Ich: Warum das?
Er: Na, wenn der Verkauf so schleppend läuft – vielleicht musst du da mehr kurbeln.
Ich: Wer sagt, dass das schleppend geht?
Er: Du hast dein Passwort im Apple Schlüsselbund gesichert, ich hab mich bei neobooks eingeloggt und mir die Statistiken angesehen. Wir sind noch dreistellig …
Ich: Robert, für dreistellig muss ich mich verstecken, das ist schließlich mein Erstling.
Er: Du musst bis zu 50.000 Bücher verkaufen, damit sich das für uns ausgeht.
Ich: Muss ich gar nicht. Das ist mein Hobby. Jedes verkaufte Buch ist toll.
Er: Stefan, wenn wir uns zwei, drei Stunden zusammensetzen, können wir ein schönes Konzept zusammenbasteln.
Ich:

Er: Stefan, komm schon. Lass‘ uns was tun, ich will nicht in die Bedeutungslosigkeit zurück.
Ich: Robert, du bist nicht bedeutungslos. Du bist mir wichtig.
Er: Was ist denn deine Vision mit mir, mit dem Buch? Wie könntest du das Ziel denn dann operationalisieren? Was können wir denn tun, um das zu erreichen?
Ich:

Er: Stefan, wir sind doch beide in der Beratung. Du weißt, wie wichtig eine Struktur, ein Konzept, …
Ich: Ein Logical Framework – das hast du von mir.
Er: Die Romanfigur fällt nicht weit vom Stamm.
Ich:
Er:

Wieder ein Schluck. Ich stelle das langstielige Glas zurück auf den Tisch.

Ich: Also, mein Gefühl sagt …

Ich nehme mein schwarzes Notizbuch zur Hand und beginne zu strukturieren.

Ausverkauft bei der After-Work-Lesung

Wieder ein Wechselspiel aus Licht und Schatten, aus Genuss und Kultur. Aus Lesung und Musik. Die After-Work-Veranstaltung in der Wolfgang Bayer GmbH von mir – Stefan Karl – und Bianca Ortner verfolgten mehr als 40 Kunden und Freunde … und wir konnten sie an diesem bitterkalten Winterabend begeistern.

Bianca ist in mehreren Bands unterwegs und ergänzte die Leseproben perfekt – die manchmal nachdenklich-traurigen, manchmal mit Augenzwinkern hinterlegten Texte aus meinem Roman Zwölf senkrecht: einer Seelenverwandtschaft des Buchs und von Biancas Musik gleich …

Im Anschluss an die beiden Acts wurden die Lichter der Stadt (und des Büros) vom Schummerlicht wieder in den Arbeitsmodus hochgefahren – ein Abend zum Genießen, Plaudern, Lachen, Netzen und einander Kennenlernen …

Danke allen für einen perfekten Abend, an dessen Ende noch ganze zwei Taschenbücher übrig blieben. Wenn jemand eins davon möchte: immer gern. Anruf oder Mail genügt.

Ein Danke an Raureif für den Aperitiv …